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<title>Andechs (Adelsgeschlecht)</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Andechs (Adelsgeschlecht)</span></h1>
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<p>Die <b>Grafen von Andechs</b> zählten im 12. und bis Mitte des 13. Jahrhunderts neben den <a href="Welfen" title="Welfen">Welfen</a> zu den bedeutendsten bayerischen Adelsgeschlechtern des <a href="Heiliges_R%C3%B6misches_Reich" title="Heiliges Römisches Reich">Heiligen Römischen Reiches</a>. Sie waren ein Zweig der vermutlich von den <a href="Diepoldinger-Rapotonen" title="Diepoldinger-Rapotonen">Diepoldinger-Rapotonen</a> stammenden Grafen von <a href="Die%C3%9Fen_am_Ammersee" title="Dießen am Ammersee">Dießen am Ammersee</a>, die mit einem Graf Berthold, ansässig an der oberen Isar bei <a href="Wolfratshausen" title="Wolfratshausen">Wolfratshausen</a> im Jahr 990 erstmals nachweisbar sind und sich seit 1132 nach der allodialen Stammburg von <a href="Kloster_Andechs" title="Kloster Andechs">Andechs</a> (um 1060 von <i>Andehsa</i>) nannten. 1248 ist das Geschlecht erloschen.
</p>

<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Geschichte">Geschichte</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Grafen_von_Dießen"><span id="Grafen_von_Die.C3.9Fen"></span>Grafen von Dießen</h3></div>

<p>Die <a href="Grafschaft_Die%C3%9Fen" title="Grafschaft Dießen">Grafen von Dießen</a> werden – beruhend auf historischen Vermutungen – auf einen Grafen <a href="Rasso" title="Rasso">Rasso</a> zurückgeführt, der entweder im 9. oder im 10.&nbsp;Jahrhundert lebte und für die Könige des <a href="Ostfrankenreich" title="Ostfrankenreich">Ostfrankenreichs</a> das Gebiet zwischen <a href="Amper" title="Amper">Amper</a>, <a href="Ammersee" title="Ammersee">Ammersee</a> und <a href="Starnberger_See" title="Starnberger See">Starnberger See</a> innerhalb des <a href="Stammesherzogtum_Baiern" title="Stammesherzogtum Baiern">Stammesherzogtums Baiern</a> verwaltete. Ein möglicher Nachfahre Rassos ist ein 1003/1027 erwähnter Graf Friedrich (I.), wohl von Dießen, der vor 1020 in Jerusalem starb. Erster gesicherter Ahnherr ist Berthold (I.), Graf von Dießen, gestorben nach dem 16. Mai 1060 (siehe: <i><a href="Stammliste_des_Hauses_Andechs" title="Stammliste des Hauses Andechs">Stammliste des Hauses Andechs</a></i>).
</p><p>Im 11. Jahrhundert griffen die Grafen von Dießen nach dem bayerischen Augstgau zwischen <a href="Lech" title="Lech">Lech</a> und <a href="Ammersee" title="Ammersee">Ammersee</a> und wurden <a href="Burg_Wolfratshausen" title="Burg Wolfratshausen">Burggrafen von Wolfratshausen</a> mit der <a href="Vogt" title="Vogt">Vogtei</a> über das <a href="Kloster_Tegernsee" title="Kloster Tegernsee">Kloster Tegernsee</a> und das <a href="Kloster_Sch%C3%A4ftlarn" title="Kloster Schäftlarn">Kloster Schäftlarn</a> und erhielten die Grafschaft um den Würmsee (<a href="Starnberger_See" title="Starnberger See">Starnberger See</a>), wo sie zu dieser Zeit die <a href="Schloss_Starnberg" title="Schloss Starnberg">Burg Starnberg</a> erbauten, sowie die <a href="Huosi" title="Huosi">Huosigrafschaft</a> der Grafen Sigimar.
</p><p>Sie teilten sich in mehrere Linien auf, darunter die Grafen von Wolfratshausen, die Grafen von Wasserburg und die Andechser Linie (Grafen von Andechs und Plassenburg). Letztere (hier vornehmlich behandelte) Linie griff weit über ihren oberbayerischen Ursprungsraum hinaus und schrieb europäische Geschichte.
</p><p>Die genealogischen Zusammenhänge der ersten Generationen der verschiedenen Linien des Dießener Grafenhauses sind bisher nicht ganz eindeutig erforscht.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Grafen_von_Wolfratshausen">Grafen von Wolfratshausen</h3></div>

<p>Ein Enkel des Grafen Friedrich I. von Dießen (um 1003/1027 erwähnt) war Otto II. († wohl 1122), der von 1100 bis 1107 Graf von Dießen war und sich als erster <i>Graf von Wolfratshausen</i> nannte. Er erbaute um 1116 die <a href="Burg_Wolfratshausen" title="Burg Wolfratshausen">Burg Wolfratshausen</a>. Über seine Frau Justitia von <a href="Babenberger" title="Babenberger">Babenberg</a> erbte er auch die Grafschaft Thanning. Er erwarb Herrschaftsrechte weit über den Isarraum hinaus bis in das <a href="Inntal" title="Inntal">Inn-</a>, <a href="Eisacktal" title="Eisacktal">Eisack-</a> und <a href="Pustertal" title="Pustertal">Pustertal</a>. Sein Sohn Otto III. († 1127) war ein Mitstifter des Klosters Dießen.
</p><p>Die Wolfratshauser Linie der Dießener ist 1156/57 mit Otto V. erloschen, die Burg fiel daraufhin an die Andechser Linie. 1243 wurden Burg und Herrschaft Wolfratshausen, nach längeren Fehden, infolge der Niederlage des letzten Andechser Grafen, Otto VIII., endgültig wittelsbachisch.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Grafen_von_Wasserburg">Grafen von Wasserburg</h3></div>

<p>Ob die Wasserburger eine Linie der Grafen von Dießen sind, ist aufgrund mangelhafter Quellenlage unklar. <i>Arnold</i><sup id="cite_ref-Schwennicke86b_1-0" class="reference"><a href="#cite_note-Schwennicke86b-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>, Graf von Dießen († ca. 1095) und aufgrund seines Amtes vermuteter Sohn des Grafen <a href="Friedrich_I._von_Regensburg" title="Friedrich I. von Regensburg">Friedrich III. von Dießen</a>, wurde als Erster im Raum <a href="Wasserburg_am_Inn" title="Wasserburg am Inn">Wasserburg am Inn</a> ansässig und übte das Amt des <a href="Salzgraf#Hallgrafen_in_Reichenhall" title="Salzgraf">Hallgrafen</a> (zu Reichenhall) aus.<sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Sicher als Arnolds Sohn genannt wird nur <i><a href="Berthold_II._(Andechs)" title="Berthold II. (Andechs)">Berthold II.</a></i>, Graf von Dießen-Andechs-<a href="Plassenburg" title="Plassenburg">Plassenburg</a>-<a href="Kulmbach" title="Kulmbach">Kulmbach</a>. Das <a href="Nekrolog_(Totenverzeichnis)" title="Nekrolog (Totenverzeichnis)">Nekrolog</a> von Dießen nennt zudem drei Brüder Bertholds II., nämlich <i>Gebhard I.</i> († ca. 1102), Hallgraf und Graf von Wasserburg, sowie Otto und Dietrich, bezeichnet sie aber nicht explizit als Arnolds Söhne. Damit besteht die Möglichkeit, dass es sich um Bertholds II. Halbbrüder handelt, die aus einer spekulativen früheren Ehe ihrer gemeinsamen Mutter Gisela von Schweinfurt mit einem ebenfalls im Nekrolog erwähnten Grafen Heinrich von Wasserburg stammen. Dafür spricht auch, dass sie aufgrund ihrer Todesdaten, die lange vor jenem Bertholds II. liegen, wahrscheinlich nicht nach den frühen 1070er Jahren geboren sein können.<sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Dagegen spricht allerdings, dass Gebhard I. 1099 als Graf von Dießen erscheint und diesen Titel von seinem Stiefvater geerbt haben müsste&nbsp;– was ungewöhnlich wäre, da dessen leiblicher Sohn Berthold II. lebte. Auf Gebhard I. folgte der Sohn <a href="Engelbert_von_Attel_und_Reichenhall" title="Engelbert von Attel und Reichenhall">Engelbert</a> († 1161), der seinen Sitz von der <a href="Burgstall_Lintburg" title="Burgstall Lintburg">Burg Limburg</a> auf die <a href="Burg_Wasserburg" title="Burg Wasserburg">Burg Wasserburg</a> verlegte. Mit seinem Enkel Konrad, Graf von Wasserburg († 1259), Hallgraf bis 1218, endete diese Linie.
</p>
<div class="sieheauch" role="navigation" style="font-style:italic;"><span class="sieheauch-text">Siehe auch</span>: <a href="Stammliste_von_Wasserburg" title="Stammliste von Wasserburg">Stammliste von Wasserburg</a></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Grafen_von_Andechs_und_Plassenburg,_Markgrafen_von_Istrien"><span id="Grafen_von_Andechs_und_Plassenburg.2C_Markgrafen_von_Istrien"></span>Grafen von Andechs und Plassenburg, Markgrafen von Istrien</h3></div>


<p><a href="Berthold_II._(Andechs)" title="Berthold II. (Andechs)">Berthold II.</a> († 1151), Graf von Dießen, wurde 1132 auch als Graf von Andechs erwähnt. Er erbaute sich eine neue Burg in <a href="Andechs" title="Andechs">Andechs</a>, auf der Dießen gegenüberliegenden Seite des Ammersees, und verlegte seinen Hauptsitz von der Dießener auf die <a href="Burg_Andechs" title="Burg Andechs">Andechser Burg</a>, die 1080 als <i>Andehse</i> erstmals urkundlich genannt wurde. 1135 wurde er auch als <i>comes de Plassenberch</i> (Graf von Plassenberg) erwähnt, da er vermutlich zu dieser Zeit Güter am oberen Main mit <a href="Kulmbach" title="Kulmbach">Kulmbach</a> erlangt und dort die <a href="Plassenburg" title="Plassenburg">Plassenburg</a> hatte errichten lassen, auf der die Herren von <a href="Plassenberg" title="Plassenberg">Plassenberg</a> als Ministerialen eingesetzt wurden. Einen erheblichen Teil der Dießener Besitzungen stiftete er, gemeinsam mit dem Grafen Otto III. von Wolfratshausen († 1127), etwa 1114 für die Gründung des <a href="Kloster_Die%C3%9Fen" title="Kloster Dießen">Augustiner-Chorherren-Stifts Dießen</a>, das ein älteres Nonnenkloster ablöste. Es war als „Wiege des Hauses“ zum <a href="Hauskloster" title="Hauskloster">Hauskloster</a> und zur künftigen Grablege seiner Angehörigen bestimmt.
</p><p>Seine Nachfahren setzten die Dießen-Andechser Linie fort. Die ab 1132 von Andechs genannten Grafen erweiterten ihr Herrschaftsgebiet durch günstige Eheschließungen und Erbschaften. Sie gründeten Ende des 12. Jahrhunderts <a href="Bayreuth" title="Bayreuth">Bayreuth</a>, waren Vögte des <a href="Kloster_Banz" title="Kloster Banz">Klosters Banz</a> und des <a href="Kloster_Langheim" title="Kloster Langheim">Klosters Langheim</a> und erwarben Landbesitz in <a href="Giechburg" title="Giechburg">Giech</a> und <a href="Lichtenfels_(Oberfranken)" title="Lichtenfels (Oberfranken)">Lichtenfels</a>. Die bayerischen Grafschaften <a href="Neuburg_am_Inn" title="Neuburg am Inn">Neuburg am Inn</a>, <a href="Sch%C3%A4rding" title="Schärding">Schärding</a> am Inn und <a href="Windberg" title="Windberg">Windberg</a> an der Donau waren ein Erbe der <a href="Grafschaft_Formbach" title="Grafschaft Formbach">Grafen von Formbach</a>.
</p><p>Die Frau Bertholds II., <a href="Sophie_von_Istrien" title="Sophie von Istrien">Sophia</a>, Tochter des Markgrafen <a href="Poppo_II._(Istrien)" title="Poppo II. (Istrien)">Poppo II.</a> von Istrien, brachte ihm den geblütsrechtlichen Anspruch auf das Markgrafenamt für <a href="Istrien" title="Istrien">Istrien</a> ein, nicht jedoch die tatsächliche Herrschaft dort, wo örtliche Bischöfe, Klöster, Grafen und die Republik Venedig um Einfluss rangen. Dadurch entstand aber jene Verbindung zwischen Andechs und einem vermuteten <a href="Herzogtum_Meranien" title="Herzogtum Meranien">Meranien</a> am istrischen Ufer der Adria. Um 1173 übertrugen die <a href="Staufer" title="Staufer">Staufer</a> Sophies Sohn <a href="Berthold_III._(Andechs)" title="Berthold III. (Andechs)">Berthold III.</a> (* um 1110/15; † 1188) für seine treuen Dienste die Markgrafschaft Istrien zu Lehen, als Nachfolger des verstorbenen Markgrafen <a href="Engelbert_III._(Spanheim)" title="Engelbert III. (Spanheim)">Engelbert III.</a> von <a href="Spanheimer" title="Spanheimer">Spanheim</a>. Berthold war zugleich Graf von Andechs (1147), Graf im <a href="Radenzgau" title="Radenzgau">Radenzgau</a> (1149) und Graf von Plassenburg (1158/1161). Als 1157 die Wolfratshauser Linie mit Heinrich II. erlosch, erbte Berthold III. von Andechs auch deren umfangreiche Besitzungen und wurde Graf von Wolfratshausen und Herr über die Tiroler Herrschaften, Graf am unteren Inn, Graf im <a href="Norital" title="Norital">Norital</a>, Vogt von <a href="Brixen" title="Brixen">Brixen</a> und 1173 Markgraf von Istrien. Ende des 11. Jahrhunderts erhielt er vom <a href="Hochstift_Brixen" title="Hochstift Brixen">Hochstift Brixen</a> die Grafschaften <a href="Unterinntal" title="Unterinntal">Unterinntal</a> und <a href="Pustertal" title="Pustertal">Pustertal</a> zu Lehen und gründete 1180 <a href="Innsbruck" title="Innsbruck">Innsbruck</a> in Nordtirol. Er heiratete eine Hedwig († 1174), von der vermutet wird, sie sei Hedwig von Scheyern-Dachau gewesen, die Tochter von <a href="Otto_V._von_Scheyern" title="Otto V. von Scheyern">Otto V. von Scheyern</a>. Dieser war <a href="Herzogtum_Meranien" title="Herzogtum Meranien">Herzog von Meranien</a>, wodurch die entsprechenden Erbansprüche an Berthold III. gefallen wären. Um 1180/1182 wurden die Grafen von Andechs daher mit Meranien samt Fiume (<a href="Rijeka" title="Rijeka">Rijeka</a>), <a href="Kroatien" title="Kroatien">Kroatien</a> und <a href="Dalmatien" title="Dalmatien">Dalmatien</a> belehnt.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Die_Andechser_als_Herzöge_von_Meranien_und_Pfalzgrafen_von_Burgund"><span id="Die_Andechser_als_Herz.C3.B6ge_von_Meranien_und_Pfalzgrafen_von_Burgund"></span>Die Andechser als Herzöge von Meranien und Pfalzgrafen von Burgund</h3></div>

<p>Hedwigs und Bertholds Sohn <a href="Otto_I._(Meranien)" class="mw-redirect" title="Otto I. (Meranien)">Otto I.</a> war seit 1205 <a href="Herzog_von_Meranien" class="mw-redirect" title="Herzog von Meranien">Herzog von Meranien</a>, seit 1211 <a href="Pfalzgraf_von_Burgund" class="mw-redirect" title="Pfalzgraf von Burgund">Pfalzgraf von Burgund</a> und 1228–30 Markgraf von Istrien; seine Gemahlin <a href="Beatrix_II._(Burgund)" title="Beatrix II. (Burgund)">Beatrix</a> von <a href="Staufer" title="Staufer">Staufen</a> († 1231), Tochter des Pfalzgrafen <a href="Otto_I._(Burgund)" title="Otto I. (Burgund)">Otto I. von Burgund</a> und der <a href="Margarete_von_Blois" title="Margarete von Blois">Margarete von Blois</a>, war eine Enkelin Kaiser <a href="Friedrich_I._(HRR)" title="Friedrich I. (HRR)">Friedrich Barbarossas</a>. Aufgrund dieser Ehe übernahm Otto I. von Andechs-Meranien 1211 (als Otto II.) von seiner Schwiegermutter die Regierung in der Pfalzgrafschaft Burgund. Ottos jüngerer Bruder <a href="Heinrich_(Istrien)" title="Heinrich (Istrien)">Heinrich</a> hatte die Markgrafschaft Istrien-Krain geerbt, war jedoch dort von der <a href="Republik_Venedig" title="Republik Venedig">Republik Venedig</a> und dem <a href="Patriarchat_von_Aquileja" class="mw-redirect" title="Patriarchat von Aquileja">Patriarchat von Aquileja</a> entmachtet worden und verlor 1208 auch noch die meisten seiner bayerischen und Tiroler Güter an den Bayernherzog <a href="Ludwig_der_Kelheimer" title="Ludwig der Kelheimer">Ludwig den Kelheimer</a> sowie die Hochstiftvogtei Brixen an die <a href="Tirol_(Adelsgeschlecht)" title="Tirol (Adelsgeschlecht)">Grafen von Tirol</a>, weil er angeblich in die Ermordung König <a href="Philipp_von_Schwaben" title="Philipp von Schwaben">Philipps von Schwaben</a> verwickelt war – aus heutiger Sicht vermutlich eine Tücke der <a href="Wittelsbach" title="Wittelsbach">Wittelsbacher</a>, die aber den rasanten Abstieg des <a href="Staufer" title="Staufer">staufertreuen</a> Hauses Andechs zur Folge haben sollte; Königsmörder war in der Tat <a href="Otto_VIII._von_Wittelsbach" title="Otto VIII. von Wittelsbach">Otto VIII. von Wittelsbach</a>.
</p><p><a href="Otto_II._(Meranien)" class="mw-redirect" title="Otto II. (Meranien)">Otto II.</a>, Sohn Ottos I. und der Beatrix von Burgund, starb 1248 als Letzter des Geschlechts; der Titel des Herzogs von Meranien erlosch mit seinem Tod, die Pfalzgrafschaft Burgund fiel an seine Schwester Adelheid und deren Sohn <a href="Otto_IV._(Burgund)" title="Otto IV. (Burgund)">Otto</a>, dessen beide Töchter mit zwei Söhnen und Nachfolgern König <a href="Philipp_IV._(Frankreich)" title="Philipp IV. (Frankreich)">Philipps des Schönen</a> von Frankreich vermählt wurden und so das Reichslehen Burgund an die <a href="Kapetinger" title="Kapetinger">Kapetinger</a> brachten. Das übrige Erbe fiel an die <a href="Herzogtum_Bayern" title="Herzogtum Bayern">Herzöge von Bayern</a>, die <a href="Tirol_(Adelsgeschlecht)" title="Tirol (Adelsgeschlecht)">Grafen von Tirol</a>, die <a href="Burggrafen_von_N%C3%BCrnberg" class="mw-redirect" title="Burggrafen von Nürnberg">Burggrafen von Nürnberg</a>, das <a href="Hochstift_Bamberg" title="Hochstift Bamberg">Hochstift Bamberg</a> und die <a href="Grafen_von_Orlam%C3%BCnde" class="mw-redirect" title="Grafen von Orlamünde">Grafen von Orlamünde</a> und <a href="Truhendingen_(Adelsgeschlecht)" title="Truhendingen (Adelsgeschlecht)">von Truhendingen</a>.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Würdigung"><span id="W.C3.BCrdigung"></span>Würdigung</h2></div>
<p>Die Andechser wurden schon früh als „Geschlecht der Heiligen und Helden“ gerühmt. Sie gelten als eine der bedeutendsten und mächtigsten Adelsfamilien des Heiligen Römischen Reiches im Hochmittelalter. Zunächst rund um den <a href="Ammersee" title="Ammersee">Ammersee</a> in der <a href="Grafschaft_Die%C3%9Fen" title="Grafschaft Dießen">Grafschaft Dießen</a> in <a href="Die%C3%9Fen_am_Ammersee" title="Dießen am Ammersee">Dießen am Ammersee</a> bzw. <a href="Andechs" title="Andechs">Andechs</a> ansässig, weiteten sie ihr Besitztum auf das Land zwischen <a href="Staffelsee" title="Staffelsee">Staffelsee</a> und Ammersee im Westen, <a href="Starnberger_See" title="Starnberger See">Starnberger See</a> im Osten und <a href="Karwendel" title="Karwendel">Karwendel</a> mit <a href="Seefeld_in_Tirol" title="Seefeld in Tirol">Seefeld</a> im Süden aus. Sie beherrschten wichtige Straßen nach Mitteldeutschland, saßen in bedeutenden Gebieten der Alpen und kontrollierten unter anderem den <a href="Brennerpass" title="Brennerpass">Brenner</a>. Neben ihren Besitztümern in <a href="S%C3%BCdbayern" title="Südbayern">Südbayern</a> zählte aber auch fast ganz <a href="Oberfranken" title="Oberfranken">Oberfranken</a> (Raum <a href="Bamberg" title="Bamberg">Bamberg</a>, <a href="Coburg" title="Coburg">Coburg</a>, <a href="Hof_(Saale)" title="Hof (Saale)">Hof an der Saale</a>, Bernstein, <a href="Bayreuth" title="Bayreuth">Bayreuth</a>, <a href="Kulmbach" title="Kulmbach">Kulmbach</a>) sowie Hirschberg und <a href="Sonneberg" title="Sonneberg">Sonneberg</a> zu ihrem Herrschaftsgebiet.
</p>

<p>Die Heiratspolitik der Familie verband sie mit dem französischen und dem ungarischen Königshaus sowie dem Herzog <a href="Heinrich_I._(Polen)" title="Heinrich I. (Polen)">Heinrich I. von Schlesien</a>. Durch die Verehrung zweier berühmter Familienangehöriger, der Heiligen <a href="Hedwig_von_Andechs" title="Hedwig von Andechs">Hedwig von Schlesien</a>, Tochter des Grafen <a href="Berthold_IV._(Andechs)" title="Berthold IV. (Andechs)">Berthold IV.</a>, und ihrer Nichte, der Heiligen <a href="Elisabeth_von_Th%C3%BCringen" title="Elisabeth von Thüringen">Elisabeth von Thüringen</a>, lebt die Erinnerung an die Familie weiter.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Wappen">Wappen</h2></div>
<p>Das Stammwappen der Grafen von Andechs zeigt einen nach vorn schreitenden goldenbezungten und -bewehrten silbernen Löwen über einem gleich <a href="Tingierung" title="Tingierung">tingierten</a> Adler auf blauem Grund; auf dem Helm mit blau-silbernen <a href="Helmdecke" title="Helmdecke">Decken</a> ein Busch von fünf silbernen Straußenfedern. (Der schreitende Löwe wurde auch als <a href="Leopard_(Wappentier)" title="Leopard (Wappentier)">Leopard</a>, also herschauend, dargestellt und später wurden beide Wappentiere auch golden tingiert.)
</p>
<ul class="gallery mw-gallery-traditional">
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<div class="thumb" style="width: 150px; height: 150px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext">Stammwappen (um 1530), mit goldenem Löwen und goldenem Adler auf blauem Grund – ursprünglich waren die Wappentiere silbern</div>
</li>
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<div class="thumb" style="width: 150px; height: 150px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext">Wappen der Grafen von Andechs Dießen</div>
</li>
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<div class="thumb" style="width: 150px; height: 150px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext"></div>
</li>
</ul>
<p>Das Wappen im Siebmacher ist – wie durchgehend zu beobachten – seitenverkehrt dargestellt, weil es in der Tafel 2/8 links angebracht ist.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Überlieferungen_zu_Ursprung_und_Geschichte_derer_von_Dießen-Andechs-Meranien"><span id=".C3.9Cberlieferungen_zu_Ursprung_und_Geschichte_derer_von_Die.C3.9Fen-Andechs-Meranien"></span>Überlieferungen zu Ursprung und Geschichte derer von Dießen-Andechs-Meranien</h2></div>
<p>Die Anfänge des Hauses Andechs um 1100 hängen mit der Bildung <a href="Agnatisch" class="mw-redirect" title="Agnatisch">agnatisch</a>, das heißt, in männlicher Abstammungsfolge verstandener Adelsfamilien zusammen, die sich nach einer namensgebenden Stammburg nannten. Vorher war der Adel in größeren Sippenverbänden organisiert, die auch die weiblichen Abstammungslinien mit einschlossen. In diesem Sinn lebten und wirkten die bedeutenden Vorfahren des späteren Grafenhauses von Andechs auch schon mehrere Generationen zuvor in einem Gebiet, das die wichtigen Alpenpässe von Bozen bis in den Raum Augsburg umfasste. Die später als <a href="Grafen_von_Hohenwart" class="mw-redirect" title="Grafen von Hohenwart">Grafen von Hohenwart</a> bekannte und im selben Großraum um die Alpenpässe aktive Familie wurde als stammverwandt angesehen.
</p><p>Später kannte man diese Verhältnisse nur noch schemenhaft.<sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> So wurde von einem Grafen <a href="Rasso" title="Rasso">Rasso</a> († 954) aus dem <a href="Frankenreich" class="mw-redirect" title="Frankenreich">Frankenreich</a> berichtet, der gleichzeitig Herzog von Bayern, <a href="Franken_(Region)" title="Franken (Region)">Franken</a>, <a href="Burgund" title="Burgund">Burgund</a>, <a href="Istrien" title="Istrien">Meranien (Istrien)</a> und <a href="K%C3%A4rnten" title="Kärnten">Kärnten</a> gewesen sein soll; ebenso war er angeblich <a href="Liste_der_Markgrafen_und_Herz%C3%B6ge_von_%C3%96sterreich_im_Mittelalter" title="Liste der Markgrafen und Herzöge von Österreich im Mittelalter">Markgraf von Österreich</a>, <a href="Kurpfalz" title="Kurpfalz">Pfalzgraf bei Rhein</a> und <a href="Grafschaft_G%C3%B6rz" class="mw-redirect" title="Grafschaft Görz">Graf von Görz</a> und Andechs. Hier wurden dem vermutlichen Ahnherrn, einem vom König des <a href="Ostfrankenreich" title="Ostfrankenreich">Ostfrankenreichs</a> im Gebiet des <a href="Stammesherzogtum_Baiern" title="Stammesherzogtum Baiern">Stammesherzogtums Baiern</a> eingesetzten <a href="Graf" title="Graf">Grafen</a>, zuständig für das Gebiet zwischen <a href="Amper" title="Amper">Amper</a>, <a href="Ammersee" title="Ammersee">Ammersee</a> und <a href="Starnberger_See" title="Starnberger See">Starnberger See</a>, die (erheblich aufgebauschten) Besitztümer viel späterer Nachfahren angedichtet.
</p><p>Zunächst war ab dem 11. Jahrhundert die Sconenburg bei <a href="Die%C3%9Fen_am_Ammersee" title="Dießen am Ammersee">Dießen am Ammersee</a> namensgebende und identitätsstiftende Stammburg eines sich herausbildenden <a href="Agnat" title="Agnat">agnatischen</a> <a href="Grafschaft_Die%C3%9Fen" title="Grafschaft Dießen">Grafenhauses von Dießen</a>. Dies teilte sich im frühen 12. Jahrhundert in zwei Linien, die sich nach den beiden Burgen <a href="Kloster_Andechs" title="Kloster Andechs">Andechs</a> und <a href="Wolfratshausen" title="Wolfratshausen">Wolfratshausen</a>, weiter östlich, benannten.
</p><p>Am Ort der ersten Stammburg wurde um 1120/30 das <a href="Kloster_Die%C3%9Fen" title="Kloster Dießen">Augustiner-Chorherren-Stift</a> Dießen als Hauskloster und Familiengrablege gegründet. Das war damals ein häufiger Vorgang. Mitte des 13.&nbsp;Jahrhunderts soll in diesem Stift ein Stammbaum der gräflichen Stifterfamilie erstellt worden sein, über den nichts Näheres bekannt ist. Das Stift Dießen wurde später dem <a href="Heiliger_Stuhl" title="Heiliger Stuhl">Heiligen Stuhl</a> übereignet.
</p><p>Die Grafen von Andechs und <a href="Herzogtum_Meranien" title="Herzogtum Meranien">Herzöge von Meranien</a> gehörten im 12. und in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts zu den bedeutendsten Adelsfamilien im Heiligen Römischen Reich. Als Höhepunkt kann die Hochzeit <a href="Otto_I._(Meranien)" class="mw-redirect" title="Otto I. (Meranien)">Ottos VII.</a> von Meranien mit einer Enkelin von <a href="Friedrich_I._(HRR)" title="Friedrich I. (HRR)">Friedrich Barbarossa</a> angesehen werden.
</p><p>Bald darauf gerieten die Andechser in den Verdacht, an der Ermordung von König <a href="Philipp_von_Schwaben" title="Philipp von Schwaben">Philipp von Schwaben</a> beteiligt gewesen zu sein. Sie verloren in der Folge ihren gesamten bayerischen Besitz. Zwar erwies sich die Unschuld der Familie, doch gelang es ihr nicht, den Besitz zu restituieren. Es folgten verschiedene Niederlagen gegen die <a href="Wittelsbach" title="Wittelsbach">Wittelsbacher</a>, aus deren Reihen der Königsmörder tatsächlich gekommen war. Die Folgen waren schwere Gebietsverluste, und ihr Einfluss ging entsprechend zurück. Mitte des 13. Jahrhunderts starb das Geschlecht der Andechs-Meranier aus.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Angehörige"><span id="Angeh.C3.B6rige"></span>Angehörige</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Stammliste">Stammliste</h3></div>
<div class="hauptartikel" role="navigation"><span class="hauptartikel-pfeil" title="siehe" aria-hidden="true" role="presentation">→&nbsp;</span><i><span class="hauptartikel-text">Hauptartikel</span>: <a href="Stammliste_des_Hauses_Andechs" title="Stammliste des Hauses Andechs">Stammliste des Hauses Andechs</a></i></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Männer"><span id="M.C3.A4nner"></span>Männer</h3></div>
<p>Die Nummerierung der Namen nimmt (meist) Bezug auf „Herzöge und Heilige“.
</p>
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/* start https://de.wikipedia.org/ */


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/* end https://de.wikipedia.org/ */
</style><div class="treeview">
<p><b>Andechser Linie:</b>
</p>


<ul><li>Arnold (⚭ Gisela von <a href="Schweinfurt_(Adelsgeschlecht)" title="Schweinfurt (Adelsgeschlecht)">Schweinfurt</a>)
<ul><li>Otto IV.</li>
<li><a href="Berthold_II._(Andechs)" title="Berthold II. (Andechs)">Berthold II. (Andechs)</a> † 1151
<ul><li><a href="Berthold_III._(Andechs)" title="Berthold III. (Andechs)">Berthold III.</a> (Markgraf von Istrien) † 1188
<ul><li><a href="Berthold_IV._(Andechs)" title="Berthold IV. (Andechs)">Berthold IV.</a> (Herzog von Meranien) 1180/82–1204
<ul><li><a href="Otto_I._(Meranien)" class="mw-redirect" title="Otto I. (Meranien)">Otto VII. von Andechs</a> 1204–1234
<ul><li><a href="Otto_II._(Meranien)" class="mw-redirect" title="Otto II. (Meranien)">Otto VIII. von Andechs</a> 1234–1248</li></ul></li>
<li><a href="Heinrich_(Istrien)" title="Heinrich (Istrien)">Heinrich IV.</a> (Mgf. von Istrien) † 1228</li>
<li><a href="Eckbert_von_Andechs-Meranien" class="mw-redirect" title="Eckbert von Andechs-Meranien">Ekbert</a> (Bischof von Bamberg) † 1237</li>
<li><a href="Berthold_V._(Andechs)" title="Berthold V. (Andechs)">Berthold V.</a> (Erzbischof von <a href="Kalocsa" title="Kalocsa">Kalocsa</a>, <a href="Patriarchat_Aquileia" class="mw-redirect" title="Patriarchat Aquileia">Patriarch von Aquileja</a>) † 1251</li></ul></li>
<li><a href="Poppo_von_Andechs-Meranien" title="Poppo von Andechs-Meranien">Poppo</a> II. (Bischof von Bamberg, 1237–1242) † 1245</li></ul></li>
<li><a href="Otto_VI._von_Andechs" title="Otto VI. von Andechs">Otto VI.</a> (<a href="Bischof_von_Brixen" class="mw-redirect" title="Bischof von Brixen">Bischof von Brixen</a>, <a href="Liste_der_Erzbisch%C3%B6fe_und_Bisch%C3%B6fe_von_Bamberg" title="Liste der Erzbischöfe und Bischöfe von Bamberg">Bischof von Bamberg</a>) † 1196</li>
<li>Poppo I. (Andechs) † 1148
<ul><li>Heinrich II. (1166-nach 1177 Abt von <a href="Stift_Millstatt" title="Stift Millstatt">Millstatt</a>)</li></ul></li></ul></li></ul></li></ul>
<p><b>Wolfratshausener Linie</b>
</p>
<ul><li>Friedrich I. von Haching (nachweisbar 1003–1027)
<ul><li>Berthold I. von Dießen
<ul><li>Otto II. von Wolfratshausen, um 1116 Erbauer der <a href="Burg_Wolfratshausen" title="Burg Wolfratshausen">Burg Wolfratshausen</a>
<ul><li><a href="Heinrich_I._von_Wolfratshausen" title="Heinrich I. von Wolfratshausen">Heinrich I.</a> (Bischof von Regensburg) † 1155</li>
<li>Otto III. † 1127
<ul><li>Heinrich II. † 1157</li>
<li>Otto V. † 1136</li></ul></li>
<li>Luitpold † 1102</li></ul></li></ul></li></ul></li></ul>
</div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Frauen">Frauen</h3></div>
<ul><li><a href="Mechtild_von_Die%C3%9Fen" title="Mechtild von Dießen">Mechthild</a>, Äbtissin von Edelstetten + 1160 (Tochter Bertholds II.)</li>
<li>Euphemia, Äbtissin von Altomünster (Tochter Bertholds II.)</li>
<li>Gisela † nach 1150 ⚭ Graf Diepold von Berg (Tochter Bertholds II.)</li>
<li>Kunigunde, Nonne in Admont (Tochter Bertholds II.)</li></ul>
<p><br>
</p>
<ul><li>Sophie, ⚭ Graf Poppo von Henneberg (Tochter Bertholds III.)</li>
<li>Kunigunde, ⚭ Graf Eberhard von Eberstein (Tochter Bertholds III.)</li>
<li><a href="Mathilde_von_Andechs" title="Mathilde von Andechs">Mathilde</a> † nach 1193/1206 ⚭ Graf Engelbert III. von Görz +1220 (Tochter Bertholds III.)</li>
<li>Bertha † nach 1249, Äbtissin von Gerbstedt (Tochter Bertholds III. und seiner 2. Frau Luitgart von Dänemark)</li></ul>
<p><br>
</p>
<ul><li><a href="Hedwig_von_Andechs" title="Hedwig von Andechs">Hedwig</a> † 1243, ⚭ Herzog Heinrich von Schlesien (Tochter Bertholds IV.)</li>
<li><a href="Agnes-Maria_von_Andechs-Meranien" title="Agnes-Maria von Andechs-Meranien">Agnes</a> * 1175, † 20. Juli 1201, ⚭ König Phillip von Frankreich (Tochter Bertholds IV.)</li>
<li><a href="Gertrud_von_Andechs" title="Gertrud von Andechs">Gertrud</a> † 1213, ⚭ König Andreas von Ungarn (Tochter Bertholds IV.)</li>
<li><a href="Mechthild_von_Andechs" title="Mechthild von Andechs">Mechthild</a> † 1254, Äbtissin von Kitzingen</li></ul>
<p><br>
</p>
<ul><li>Elisabeth, ⚭ Burggraf Friedrich von Nürnberg (Tochter Ottos VII.)</li>
<li>Margarethe, ⚭ I Markgraf Přemysl von Mähren, ⚭ II Friedrich von Truhendingen (Tochter Ottos VII.)</li>
<li>Beatrix, ⚭ Graf Hermann von Orlamünde (Tochter Ottos VII.)</li>
<li><a href="Agnes_von_Andechs" title="Agnes von Andechs">Agnes</a> † 1263, ⚭ I Herzog Friedrich von Österreich, ⚭ II Herzog Ulrich von Kärnten (Tochter Ottos VII.)</li>
<li>Alice, ⚭ I Graf Hugo von Chalon, ⚭ II Graf Philipp von Savoyen (Tochter Ottos VII.)</li>
<li>Maria, ⚭ I Graf Philipp von Namur, ⚭ II Herzog Heinrich von Brabant (Tochter Ottos VII.)</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<ol class="references">
<li id="cite_note-Schwennicke86b-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-Schwennicke86b_1-0">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Detlev_Schwennicke" title="Detlev Schwennicke">Detlev Schwennicke</a>: <i><a href="Europ%C3%A4ische_Stammtafeln" title="Europäische Stammtafeln">Europäische Stammtafeln</a></i>, Neue Folge, Band I.1, Tafel 86b, Verlag: Vittorio Klostermann, 2. verbesserte Auflage, Frankfurt a. M. 2005, ISBN 3-465-03420-1.</span>
</li>
<li id="cite_note-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-2">↑</a></span> <span class="reference-text">Johannes Lang: <i>Geschichte von Bad Reichenhall</i>. S. 104</span>
</li>
<li id="cite_note-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-3">↑</a></span> <span class="reference-text">MedLands <a rel="nofollow" class="external text" href="http://fmg.ac/Projects/MedLands/BAVARIAN%20NOBILITY.htm#_Toc413507706">Grafen von Wasserburg (Hallgrafen)</a>, abgerufen am 7. November 2021.</span>
</li>
<li id="cite_note-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-4">↑</a></span> <span class="reference-text">Karl Bosl: <i>Europäischer Adel im 12./13. Jahrhundert. Die internationalen Verflechtungen des bayerischen Hochadelsgeschlechtes der Andechs-Meranier.</i> In: <i>ZBLG.</i> 30 (1967), S.&nbsp;20–52</span>
</li>
</ol>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<ul><li><a href="Karl_Bosl" title="Karl Bosl">Karl Bosl</a>: <i>Europäischer Adel im 12. und 13. Jahrhundert. Die internationalen Verflechtungen des bayerischen Hochadelsgeschlechts des Andechs-Meranier.</i> In: <i>Zeitschrift für bayerische Landesgeschichte.</i> 30 (1967), S. 20–52. <a rel="nofollow" class="external text" href="http://periodika.digitale-sammlungen.de/zblg/kapitel/zblg30_kap5">Volldigitalisat</a></li>
<li> Ina-Ulrike Paul: <i>Andechs-Meranier, Grafen und Herzöge.</i> In: <a href="Karl_Bosl" title="Karl Bosl">Karl Bosl</a> (Hrsg.): <i>Bosls bayerische Biographie.</i> <i>Ergänzungsband. 1000 Persönlichkeiten aus 15 Jahrhunderten.</i> Pustet, Regensburg 1988, ISBN 3-7917-1153-9, S.&nbsp;3&nbsp;f. (<a rel="nofollow" class="external text" href="http://bosl.uni-regensburg.de/?seite=19&amp;band=2">Digitalisat</a>).</li>
<li><a href="Karin_Dengler-Schreiber" title="Karin Dengler-Schreiber">Karin Dengler-Schreiber</a>: <i>Spuren der Andechs-Meranier in Bamberg.</i> Collibri, Bamberg 1998, <i>Andechs (Grafen, Herzöge)</i> S. 13 u. 14, ISBN 3-926946-61-X.</li>
<li><a href="Georg_Herlitz" title="Georg Herlitz">Georg Herlitz</a>: <i>Geschichte der Herzöge von Meran aus dem Hause Andechs.</i> Dissertation der Universität Halle, 1909.</li>
<li><a href="Ludwig_Holzfurtner" title="Ludwig Holzfurtner">Ludwig Holzfurtner</a>: <i>Die Grafschaft der Andechser. Comitatus und Grafschaft in Bayern 1000–1180.</i> Laßleben, Kallmünz 1994, ISBN 3-7696-9690-5 (= <i>Historischer Atlas von Bayern, Teil Altbayern.</i> Reihe II, Heft 4).</li>
<li>Josef Kirmeier, Evamaria Brockhoff (Hrsg.): <i>Herzöge und Heilige. Das Geschlecht der Andechs-Meranier im europäischen Hochmittelalter.</i> Pustet, Regensburg 1993, ISBN 3-7917-1386-8 (=<i>Veröffentlichungen zur Bayerischen Kultur und Geschichte.</i> Nr. 24, Katalog zur Landesausstellung im Kloster Andechs 13. Juli–24. Oktober 1993).</li>
<li><a href="Gerhard_K%C3%B6bler" title="Gerhard Köbler">Gerhard Köbler</a>: <i>Historisches Lexikon der deutschen Länder. Die deutschen Territorien und reichsunmittelbaren Geschlechter vom Mittelalter bis zur Gegenwart.</i> 6., vollständig überarbeitete Auflage. C.H. Beck, München 1999, ISBN 3-406-44333-8, <i>Andechs (Grafen, Herzöge)</i>, S. 13 u. 14 – mit weiteren Quellenangaben.</li>
<li>Jakob Lehmann: <i>Zur Geschichte der Andechs-Meranier am Obermain.</i> H.O.Schulze, Lichtenfels 1963, ISBN 3-87735-009-7.</li>
<li><a href="Edmund_von_Oefele" title="Edmund von Oefele">Edmund von Oefele</a>: <i>Geschichte der Grafen von Andechs.</i> Innsbruck 1877, Nachdruck dieser Ausgabe, Verlag für Kunstreproduktionen, Neustadt an der Aisch 1999, ISBN 3-89557-102-4, (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://books.google.de/books?id=NlK-lgEACAAJ&amp;printsec=frontcover">Google Books</a>).</li>
<li>Erich Andreas Reinlein: <i>Der Letzte der Meranier, Herzog Otto II. 1248 – Ende einer Hoffnung.</i> Schulze, Lichtenfels 1983, ISBN 3-87735-034-8.</li>
<li><a href="Bernd_Schneidm%C3%BCller" title="Bernd Schneidmüller">Bernd Schneidmüller</a>: <i>Die Andechs-Meranier – Rang und Erinnerung im hohen Mittelalter</i>. In: <i>Die Andechs-Meranier in Franken. Europäisches Fürstentum im Hochmittelalter</i>, Mainz 1998, S. 55–68 (<a rel="nofollow" class="external text" href="http://archiv.ub.uni-heidelberg.de/volltextserver/12241/1/Schneidmueller_Andechs_Meranier.pdf">Digitalisat</a>, pdf)</li>
<li>Franz Tyroller: <i>Die Grafen von Andechs.</i> In: <i>Bayerische Streifzüge durch 12 Jahrhunderte.</i> Herausgegeben von H. Fink, 1971, 19 ff.</li>
<li>Franz Tyroller: <cite style="font-style:italic">Andechs</cite>. In: <cite style="font-style:italic"><a href="Neue_Deutsche_Biographie" title="Neue Deutsche Biographie">Neue Deutsche Biographie</a></cite>. (NDB). <span style="white-space:nowrap">Band<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>1</span>. Duncker &amp; Humblot, Berlin 1953, ISBN 3-428-00182-6, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>266</span> (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.deutsche-biographie.de/gnd118840622.html#ndbcontent">deutsche-biographie.de</a>).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Andechs+%28Adelsgeschlecht%29&amp;rft.atitle=Andechs&amp;rft.au=Franz+Tyroller&amp;rft.btitle=Neue+Deutsche+Biographie&amp;rft.date=1953&amp;rft.genre=book&amp;rft.isbn=3428001826&amp;rft.pages=266&amp;rft.place=Berlin&amp;rft.pub=Duncker+%26+Humblot&amp;rft.volume=1" style="display:none">&nbsp;</span></li>
<li>Philipp Jedelhauser: <i>Die Abstammung von Bischof Bruno von Brixen, Graf von Kirchberg (Iller) mit Exkurs zu Gräfin Mathilde von Andechs, Ehefrau von Engelbert III. von Görz sowie Stammtafel der Grafen von Görz</i>, in: Adler, Zeitschrift für Genealogie und Heraldik, 28. Band, Heft 6–7, Wien April/September 2016, S. 277–341 (zu Mathilde von Andechs, Bertha von Andechs, Poppo II.).</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noresize noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Commons"></span></span></div><b><span class=""><a class="external text" href="https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:House_of_Andechs?uselang=de"><span lang="en">Commons</span>: Andechs (Adelsgeschlecht)</a></span></b>&nbsp;– Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien</div>
<ul><li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.mgl-obermaingeschichte.de/Beilage1998/index.htm">Die Andechs-Meranier:</a> Der Aufstieg einer Grafenfamilie zum Fürstengeschlecht mit europäischer Bedeutung</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.grafen-von-andechs.de/andechs-meranier/">grafen-von-andechs.de:</a> Geschichte der Andechser mit Schwerpunkt auf Franken (ausführlicher Stammbaum)</li></ul>
<div class="hintergrundfarbe1 rahmenfarbe1 navigation-not-searchable normdaten-typ-p" style="border-style: solid; border-width: 1px; clear: left; margin-bottom:1em; margin-top:1em; padding: 0.25em; overflow: hidden; word-break: break-word; word-wrap: break-word;" id="normdaten">
<div style="display: table-cell; vertical-align: middle; width: 100%;">
<div>
Normdaten&nbsp;(Person): <a href="Gemeinsame_Normdatei" title="Gemeinsame Normdatei">GND</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://d-nb.info/gnd/118840622">118840622</a></span> | <a href="Virtual_International_Authority_File" title="Virtual International Authority File">VIAF</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://viaf.org/viaf/52486574/">52486574</a></span> | </div>
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